Du schützt deine Pokémon-Karten mit Sleeves und Toploaders – aber weißt du, unter welchen Bedingungen sie langfristig am besten erhalten bleiben? Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht spielen eine entscheidende Rolle.
Das größte Problem: Feuchtigkeit
Pokémon-Karten bestehen aus mehreren Papierschichten. Zu hohe Luftfeuchtigkeit führt dazu, dass die Schichten unterschiedlich quellen – die Karte wird wellig oder gebogen. Einmal passiert, ist das kaum reversibel.
⚠️ Kritisch: unter 30% (Karten werden spröde) oder über 65% (Schimmelgefahr, Wellung)
Temperatur: Konstanz schlägt alles
Nicht die absolute Temperatur ist das Problem, sondern Temperaturschwankungen. Keller und Dachböden mit stark wechselnden Temperaturen sind schlechte Lagerorte. Ideal: 18–22°C, konstant.
Licht: UV ist der Feind
UV-Licht bleicht Karten aus – besonders die lebhaften Farben auf Holo-Karten. Lagere Karten niemals in direktem Sonnen- oder starkem Kunstlicht. Dunkle Boxen oder geschlossene Binder sind ideal.
Praktische Tipps
Silica-Gel-Beutel in Kartenboxen regulieren die Feuchtigkeit. Airtight-Boxen schützen vor Staub und Feuchtigkeit. Thermometer-Hygrometer (günstig, ab 10€) zeigen dir genau, wie die Bedingungen im Lagerraum sind.
Karten richten nach Wellung
Leicht gewellte Karten können unter einem schweren Buch zwischen Butterbrotpapier begradigt werden – aber nur bei moderater Wellung. Für wertvolle Karten: Finger weg und lieber einen Profi fragen.
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