Du schützt deine Pokémon-Karten mit Sleeves und Toploaders – aber weißt du, unter welchen Bedingungen sie langfristig am besten erhalten bleiben? Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht spielen eine entscheidende Rolle.
Das größte Problem: Feuchtigkeit
Pokémon-Karten bestehen aus mehreren Papierschichten. Zu hohe Luftfeuchtigkeit führt dazu, dass die Schichten unterschiedlich quellen – die Karte wird wellig oder gebogen. Einmal passiert, ist das kaum reversibel.
⚠️ Vermeiden: starke Schwankungen, dauerhaft hohe Feuchtigkeit und sehr trockene Wärme
Temperatur: Konstanz schlägt alles
Nicht nur die absolute Temperatur ist entscheidend, sondern vor allem Temperaturschwankungen. Keller und Dachböden mit stark wechselnden Bedingungen sind deshalb meist schlechte Lagerorte. Geeignet ist eine möglichst konstante, normale Raumtemperatur.
Licht: UV ist der Feind
UV-Licht bleicht Karten aus – besonders die lebhaften Farben auf Holo-Karten. Lagere Karten niemals in direktem Sonnen- oder starkem Kunstlicht. Dunkle Boxen oder geschlossene Binder sind ideal.
Praktische Tipps
Silica-Gel-Beutel in Kartenboxen regulieren die Feuchtigkeit. Airtight-Boxen schützen vor Staub und Feuchtigkeit. Thermometer-Hygrometer (günstig, ab 10 €) zeigen dir genau, wie die Bedingungen im Lagerraum sind.
Karten richten nach Wellung
Leicht gewellte Karten können unter einem schweren Buch zwischen Butterbrotpapier begradigt werden – aber nur bei moderater Wellung. Für wertvolle Karten: Finger weg und lieber einen Profi fragen.
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